Unsere Projekte


ReUse

In der Schweiz ist für Elektro- und Elektronikgeräten schon seit über 20 Jahren ein funktionierendes Recyclingsystem für diese Geräte vorhandenen. Verschiedene Untersuchungen zeigen aber, dass je nach Art und Alter eines Gerätes eine Reparatur aus ökologischer Sicht sinnvoller wäre als die Entsorgung.

Wir haben das lokale Entsorgungssystem von Elektro- und Elektronikgeräte untersucht, um die Datengrundlage über Angebot und Nachfrage zu erhalten und daraus neue Ansätze für das ReUse anzustossen.

Hier geht es zum ausführlichen Bericht oder zum Artikel im NZZ-Themendossier

Reparieren statt wegwerfen

Immer wieder landen Produkte im Abfall, die nur über kleine Defekte verfügen und mit relativ geringem Aufwand wieder repariert werden können. Eine Reparatur wird in vielen Fällen nicht in Erwägung gezogen, lohnt sich nicht oder ist nach Herstellerangaben nicht möglich.

Wir engagieren uns im Repair Café Zug und können aufzeigen, dass viele Produkte repariert werden können.

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3D Druck für Ersatzteile

Ersatzteile aus Kunststoff, vor allem für ältere Geräte, sind oft schwer oder gar nicht mehr erhältlich. Hier kann der 3D Druck Abhilfe schaffen. Es gibt schon viele Datenbanken ab welchen Vorlagen für Ersatzteile heruntergeladen werden können.

Wir fördern das Verwenden von 3D-gedruckten Ersatzteilen, indem wir selber solche herstellen, die Daten öffentlich zur Verfügung stellen und unser Wissen im FabLab Zug mit interessierten Personen teilen.

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Kunststoffrecycling für 3D Druck

Beim 3D Druck (FDM) gelingen leider nicht alle Drucke auf Anhieb und es entstehen beträchtliche Mengen an Kunststoffabfällen. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Recycling von sortenreinen Abfällen ökologisch und ökonomisch sinnvoll ist.

Die im FabLab Zug durchgeführten Versuche zeigten, dass es technisch grundsätz-lich möglich ist Filament aus PLA-Abfällen herzustellen, aber der apparative Aufwand zu gross für eine "Eigenproduktion" ist. Ich sammle daher PLA-Abfälle (Fehldrucke, Stützstrukturen etc) ohne Verunreinigungen wie PVA, BVOH oder Haftmaterialien. Sobald ich ca. 100 kg beisammenhabe kann ich einen Versuch auf einer grösseren Anlage fahre.

Hier geht es zum detaillierten Bericht, und hier zu einem kurzen Video.über die Laborversuche

Social 4.0 – Beitrag zu bedingungslosem Grundeinkommen

Die Digitalisierung und die Industrie 4.0 verändert den Wert unserer Arbeit und macht es immer schwieriger die bestehenden Sozialsysteme damit aufrecht zu erhalten. Wir erzeugen aber als Konsumenten global immer mehr Wert mit unseren Daten. Dies leistet aber keinen Beitrag zu unseren Sozialsystemen.
Es sollen Diskussionen angeregt werden, wie ein bedingungsloses Grundeinkommen neu aufgebaut werden könnte, passend zur Industrie 4.0.

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Klimaschutz

Die SchülerInnen, die für den Klimanotstand demonstrieren, sagen es klar: Jetzt muss etwas passieren und alle Akteur*innen müssen Verantwortung übernehmen. Aber wie erreichen wir Netto-Null Emissionen? Was trägt individuelles Handeln bei, was sind Aufgaben der Politik und der Wirtschaft und zu alledem, wie erfüllen wir damit auch die Förderung nach Klimagerechtigkeit?
Mit einem Gedankenexperiment wurde untersucht, wie eine CO2-Abgabe ausgestaltet sein müsste, um verursachergerecht die Impulse und das Geld für Netto-Null bereitzustellen.

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